Zeitumstellung 2013 auf Winterzeit: Das ist zu beachten

Miriam Kuenast
Miriam Kuenast
4 min Lesezeit

In wenigen Tagen ist es wieder so weit: Zeitumstellung 2013 auf Winterzeit: In der Nacht vom 26. auf den 27.10.2013 werden die Uhren in Deutschland im Zuge der Zeitumstellung wieder auf Winterzeit umgestellt.

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Am Sonntag, dem 27. Oktober 2013, geht die Sommerzeit zu Ende. Mit dem nächtlichen Umstellen der Uhren von 3 auf 2 beginnt offiziell die dunkle Jahreszeit.

Zeitumstellung: Energiesparen durch Sommerzeit

Bereits im 18. Jahrhundert dachten die ersten Wissenschaftler über die Einführung einer Sommerzeit nach, durch die das Tageslicht besser ausgenutzt und die Kosten für Beleuchtung gesenkt werden sollte.

Entsprechend heißt die Sommerzeit im englischsprachigen Raum noch heute „Daylight Saving Time“.

Es sollte aber noch bis 1916 dauern, bis in den ersten Ländern – darunter auch Deutschland – die Sommerzeit eingeführt wurde. Diese kam aber fast ausschließlich während der beiden Weltkriege zur Anwendung.

Winterzeit gilt in allen Ländern Europas

Wiederbelebt wurde die Idee durch ein Vorstellen der Uhren Energie zu sparen erst wieder durch die Ölkrise, die 1973 in Europa zu einer schmerzhaften Energieverknappung führte.

Bereits 1975 beschlossen die meisten Mitgliedsstaaten der EU die Einführung einer Sommerzeit und setzten dies 1977 erstmals um. 1980 folgten auch die damalige BRD und die DDR.

Die zunächst noch voneinander abweichenden Regelungen der EU-Mitgliedsstaaten wurden 1994 vereinheitlicht.

Seitdem wird europaweit die Uhr immer am letzten Sonntag im März um eine Stunde vorgestellt und am letzten Sonntag im Oktober, wie auch zur Zeitumstellung 2013 auf Winterzeit, wieder um eine Stunde zurückgestellt.

Zeitumstellung 2013: Züge verbleiben eine Stunde im Bahnhof

An Flughäfen und Bahnhöfen erfolgt die Zeitumstellung 2013 auf Winterzeit automatisch.

Damit die Nachtzüge pünktlich kommen, bleiben diese dann für eine Stunde am Bahnhof. Am 30. März 2014 um 2:00 Uhr werden die Uhren dann auf 3:00 Uhr vorgestellt.

Sinn und Zweck der Winter-und Sommerzeit ist es, Energie zu sparen. Seit dem Jahr 1996 gilt die Sommerzeit jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober.

Schlafstörungen und Ausfälle: Die Folgen der Zeitumstellung

Ob durch die Umstellung auf Sommerzeit tatsächlich Energie gespart wird, ist heute sehr umstritten.

Auch der technische Aufwand, der betrieben werden muss, um europaweit alle Uhren umzustellen und Zugfahrpläne und Betriebsabläufe in Unternehmen anzupassen, wird von vielen Experten kritisch gesehen.

Bekannt ist auch, dass die Zeitumstellung selbst auf viele Menschen eine negative Wirkung hat. Bis zu zwei Wochen kann es auch nach der Zeitumstellung 2013 auf Winterzeit dauern, bis sich Körper und Seele an den neuen Tagesrhythmus gewöhnt haben.

Besonders Menschen mit Schlafstörungen leiden in Folge der Zeitumstellung, und auch die Zahl der Verkehrsunfälle soll sich an den entsprechenden Tagen deutlich erhöhen.

Nichtsdestotrotz befürworten immer noch die meisten Menschen die Sommerzeit, da die helleren Abende einen enormen Freizeitgewinn bedeuten.

Weitere News: Winterzeit: Am Sonntag geht es rückwärts!


Bsp. Grafik: Zeitumstellung 2013 / Winterzeit (c) rs

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