Sturm Athena: Alles andere als göttlich

Stephan Frey
Stephan Frey
3 min Lesezeit
Winter-Sturm Athena 2012 USA News

Wintersturm Athena im Anmarsch: Gerade erst haben die Bewohner von New York und der US-Ostküste die Sorgen und Schwierigkeiten durch Hurrikan Sandy 2012 vergessen können, da trat ein neuer Sturm auf.

Winter-Sturm Athena 2012 USA News

Dieser macht seiner namentlichen Bedeutung wohl alle Ehre. „Athena“, griechische Göttin des Krieges und des Handwerks offenbart, warum der Sturm ihren Namen trägt.

Athena: Eissturm bringt Kälte und weitere Sorgen

Die Verwüstungen dürften in einigen Gebieten das Niveau von Kriegsgebieten nach einem Angriff aufweisen. Das Handwerkliche wird im nachhinein benötigt, um die Folgen wieder zu reparieren.

„Athena“ ist aber, anders als „Sandy“, kein Hurrikan im eigentlichen Sinne, sondern ein Kältesturm.

Neben starken Windböen verbreitete er insbesondere Schnee und Kälte über die betroffenen Gebiete .

Wind-Chill-Faktor: Warum gefühlte Kälte nicht tatsächliche Kälte ist

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass durch den sogenannten Wind-Chill-Faktor die gefühlte Kälte des Sturmes um ein Vielfaches höher ist als die tatsächliche Außentemperatur.

Fegt ein Wind von 55 Stundenkilometern bei eienr Außentemperatur von 5° über das Land, so beträgt die gefühlte Temperatur etwa -1,6°.

Insbesondere New York und New Jersey wurden erneut besonders hat getroffen. Wohnungen, die erst gerade wieder an das Stromnetz angeschlossen wurden, mussten erneut mit einem Blackout leben.

In einigen Teilen der betroffenen Bundesstaaten fielen bis zu 20 Zentimeter Schnee. Viele Straßen waren aufgrund Vereisung wie Rutschbahnen.

Erst "Sandy", dann "Athena"

Athena bringt erneut Stromunterbrechungen

Die Gefahr von „Athena“ ist nicht so sehr der Wind, als vielmehr die Auswirkung der Kälte auf all jene Haushalte, die immer noch ohne Strom auskommen müssen.

Derzeit sind immer noch im Zuge der Auswirkungen von Hurrikan Sandy über eine Million Haushalte ohne Strom.

Derweil haben die Behörden zunehmend Probleme geeignete Notunterkünfte für all jene zu finden, die unter „Sandy“ ihr Haus verloren haben.

Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, sah denn auch bereits biblische Ausmaße aufziehen und sagte diesbezüglich: „Als nächstes warte ich auf die Heuschreckenlage und die Pest“.

Weitere News: Hurrikan Sandy: New York überflutet – Schwere Schäden


Bsp. Grafik: Sturm Athena / USA 2012 (c) cw

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