Unwetter in Deutschland 2013: Supermarkt-Dach stürzt ein

Stephan Frey
Stephan Frey
3 min Lesezeit

Unwetter in Deutschland 2013: Unwetterzentrale und DWD warnen aktuell vor Sturm und Gewitter – Unwetterwarnung am Wochenende in Niedersachsen und Schleswig-Holstein – Heftige Unwetter im Juni 2013 haben in Deutschland zu zahlreichen überfluteten Kellern und überfluteten Straßen geführt.

Unwetter Deutschland 2013 Unwetterwarnung-Unwetterzentrale-Sturm

Im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel stürzte das Dach eines Supermarktes ein.

Unwetter in Deutschland: Der Norden besonders betroffen

Verantwortlich hierfür war das Gewicht des innerhalb kürzester Zeit auf das Dach niedergehenden Regens. Die Mitarbeiter konnten sich jedoch rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass es zu keinen Verletzten kam.

Die Unwetter haben vor allem im Nordwesten Deutschlands gewütet. Besonders betroffen waren dabei Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Aber auch in Bremen kam es zu unwetterartigen Regenfällen mit Gewittern.

Im nördlichen Stadtteil von Bremen schlug der Blitz zweimal ein. Dabei kam es zu einem Dachstuhlbrand. Verletzt wurde auch hierbei jedoch niemand. Im Landkreis Cuxhaven schlug der Blitz ebenfalls ein. Hierbei kam ebenfalls keine Person zu Schaden.

Auch in einigen Teilen von Nordrhein-Westfalen kam es zu zum Teil sintflutartigen Regenfällen. Dabei liefen zahlreiche Keller voll. Durch örtliche Sturmböen knickten zudem zahlreiche Bäume um.

Störungen im Bahnverkehr durch umgestürzte Bäume

Hierzu kam es zu zum Teil massiven Störungen im Bahnreiseverkehr. Auch in Schleswig-Holstein stürzten Bäume auf die Bahngleise. In Niebüll und Klanxbüll, in Schleswig-Holstein, kam es ebenfalls zu massiven Beeinträchtigungen im Schienenverkehr.

Grund für die massiven Unwetter war die zuvor innerhalb kürzester Zeit aufgestaute Hitze, die sich nun in den Gewittern und Starkregen mit Hagel entlud.

Meteorologen erwarten für die nächsten Tage jedoch zunächst eine Temperaturabkühlung. Zum Teil werden aber lokal weitere Gewitter erwartet.

Unwetter Folgen des Klimawandels?

Mehrere Klimaforscher sehen in den zunehmenden Wetterextremen einen ersten Vorboten des zunehmenden Klimawandels. Andere Klimaexperten betrachten die Wetterextreme statistisch gesehen immer noch als normal.

Fest steht aber,dass die zunehmenden Ausstöße von Schadstoffen in die Atmosphäre ohne das Dazutun des Menschen nicht erfolgt wären. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass die Klimafolgen unbestritten durch die Hand des Menschen verursacht werden.

Konservative Klimaforscher, die von der Wirtschaft, hier vor allem von Energieriesen in ihrer Forschung unterstützt werden, dürften allerdings in der Minderheit mit ihrer Ansicht sein, das die Klimafolgen natürlich sind und nicht vom Menschen verursacht wurden.

Dies gilt umso mehr, als dass immer mehr Menschen die Klimafolgen zunehmend durch Wetterextreme am eigenen Leib spüren.

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