Ukraine Konflikt: Erneutes Außenministertreffen soll Durchbruch bringen

Stephan Frey
Stephan Frey
3 min Lesezeit

News zur Ukraine Krise: Erneutes Außenministertreffen soll Durchbruch bringen, Nachrichten aus Russland, Deutschland und den USA im Fokus – Im Ukraine-Konflikt soll aktuell im August 2014 ein erneutes Treffen der Außenminister von Russland, der Ukraine und Deutschland sowie Frankreichs den Durchbruch bringen.

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Dabei bleibt fraglich, wie viel Einfluss Russland wirklich auf die Separatisten im Osten der Ukraine ausüben kann.

Erneute Beratungen sollen Weg aus der Krise aufzeigen

Sowohl Russland als auch die Ukraine wollen heute darüber beraten, ob es zu einer dauerhaften Friedenslösung kommen soll oder nicht.

Dabei wird nicht ein Weg aus der Krise gesucht, sondern offenbar zunächst überhaupt einmal darüber beraten, ob es überhaupt eine Friedenslösung geben soll.

Allein dies zeigt, wie tief die Gräben zwischen den einstigen ehemaligen Sowjetrepubliken Russland und der Ukraine sind. Derweil hat die ukrainische Führung die Separatisten beschuldigt, einen Konvoi mit Flüchtlingen angegriffen zu haben.

Angeblich Flüchtlinge von Separatisten angegriffen worden

Dabei seien mehrere Menschen gestorben, so die ukrainische Führung. Eine Bestätigung für den Bericht gibt es bislang allerdings nicht.

Auch dies zeigt, wie kritisch die Lage auch im Hinblick auf den Wahrheitsgehalt von Berichten beider Seiten ist.

Derweil hat die ukrainische Führung offenbar Angela Merkel für Samstag dieser Woche nach Kiew zu Beratungen eingeladen. Eine Sprecherin des Bundeskanzleramtes bestätigte gegenüber der Presse derweil die Einladung.

Russland rückt nicht von Separatisten ab

Ob Merkel die Einladung annehmen wird, bleibt derzeit noch offen. Offiziellen Berichten zufolge prüft die Bundesregierung die Einladung noch.

Derweil erklärten alle beteiligten Staats-und Regierungschefs, dass sie in den nächsten Tagen darüber beraten wollen, ob es eine Basis für weitere und dann hoffentlich konstruktive Gespräche gibt.

Zwischenzeitlich fordert Russland von Kiew ein Ende der Angriffe auf Stellungen der Separatisten. Allein dies zeigt wie festgefahren die Situation ist. Denn Russland rückt offenbar nicht von den Separatisten ab.

Es ist bislang kaum vorstellbar, was passieren würde, wenn die Staats- und Regierungschefs zu der Erkenntnis gelangen würden, dass weitere Gespräche nichts bringen. Die Ostukraine könnte damit für ganz Europa zum Pulverfass werden. Noch lässt sich die Lunte löschen, …noch!

Weitere News: Ukraine News: Russland will Ukraine und EU den Gashahn abdrehen


Bsp. Grafik: Ukraine Krise aktuell / News 2014 Nachrichten (c) cc/mac_ivan

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