Tegelberg im Allgäu: Dramatische Rettung aus Seilbahn

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Tegelberg-Bahn-Allgaeu

In einer dramatischen Rettungsaktion wurden am Tegelberg im Allgäu 20 Menschen aus einer Seilbahn-Gondel befreit, nachdem zuvor ein Gleitschirmpilot in das Tragseil der Tegelbergbahn geflogen ist.

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Die 19 Touristen und ein Gondelführer mussten etwa 17 Stunden in etwa 1500 Meter Höhe ausharren, ehe der Alptraum für sie vorbei war.

Gleitschirminsassen: Wie durch ein Wunder fast unverletzt

Die gesamte Rettungsaktion war schließlich nach nicht einmal zwei Stunden vorbei. Alle Gondelinsassen blieben unverletzt. Ein 54-jähriger Gleitschirmpilot war bei einem Tandemflug zusammen mit einem 35 Jahre alten Passagier in das Tragseil gestürzt.

Wie durch ein Wunder verletzten sich beide Gleitschirminsassen nur leicht. Der Gleitschirm hatte sich in den Tragseilen verfangen. Der erfahrene Pilot wurde, nach Aussagen der Polizei wohl von einer Windböe erfasst und in das Tragseil geschleudert.

Der Geschäftsführer der Tergelbergbahn, Franz Bucher, erhebt hingegen schwere Vorwürfe gegen den Piloten. „Der Mann hat grob fahrlässig gehandelt, denn ein Überfliegen der Gondelseile sei strengstens verboten“, so Bucher.

Tegelberg Seilbahn: Sicherheitssystem schaltete Gondel ab

Wegen des Aufpralls des Gleitschirms schaltete das Sicherheitssystem der Seilbahn diese automatisch ab. In zwei Gondeln waren daraufhin etwa 50 Menschen gefangen.

30 Gondelinsassen aus der talseitigen Bahn konnten bereist am Freitagabend von der zuständigen Bergwacht befreit werden.

Außerdem wurden etwa 130 Menschen, die durch das Unglück in der Bergstation festsaßen mit Hubschraubern ins Tal geflogen.


Tegelbergbahn im Allgäu (c) ds

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