Silvester 2023/2024: Polizei-Bericht Berlin, Köln und alle Bundesländer – Live-Stream Bilder der Nacht

Miriam Kuenast
Miriam Kuenast
10 min Lesezeit
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Silvester 2023/2024: Party und Show, Millionen-Lotterie, Polizei-Einsätze am Brandenburger Tor in Berlin, Versagen in Hamburg, Ausschreitungen am Alex bis zur Terror-Warnung am Kölner Dom hier im jetzt kostenlos Live im TV Stream – Das alte Jahr 2023 ist Geschichte und das neue 2024 hat begonnen. Doch die Nacht lief alles andere als friedlich, wurden doch Kugelbomben auf Polizeiwagen geworfen. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen im Überblick. Weiterlesen: Link direkt zum Live-Ticker.




Silvester 2023/2024: Kugelbomben gegen Berliner Polizei

Die Berliner Polizei hatte hunderte Chaoten, die mit Böllern um sich warfen, festgenommen. Bei den Festgenommenen wurden nicht nur gefährliche Gegenstände, sondern auch Drogen sichergestellt. Ein besonderer Vorfall ereignete sich am Alexanderplatz, wo rund 500 Personen mit Böllern aufeinander losgingen.

Nach den schweren Krawallen im Vorjahr rechneten Polizei und Feuerwehr erneut mit Ausschreitungen und massiven Angriffen mit Feuerwerkskörpern.

Jochen Kopelke, der Chef der Gewerkschaft der Polizei, versprach bereits im Vorfeld einen massiven Personaleinsatz an Brennpunkten, um Gewaltausbrüche zu verhindern.

Alle aktuellen Geschehnisse an Silvester 2023 im Live-Ticker

Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin.

02:45 Uhr

• Böller-Attacken in Lichtenrade, Berlin. 18 Personen identifiziert, zwei mit illegalen Kugelbomben.

02:41 Uhr

• Berliner Unfallkrankenhaus verzeichnet zehn Böller-Opfer mit schweren Amputationsverletzungen.

02:11 Uhr

• Druckwelle eines illegalen Feuerwerks zerstört Fensterscheiben in Schöneberg, Berlin.

02:04 Uhr

• Mehrere Silvester-Brände in Niedersachsen. Tischlerei in Geeste durch Silvesterrakete in Brand, Verletzte in Groß Mackenstedt.

01:59 Uhr

• Brand in Neuköllner Seniorenheim. Mindestens fünf Verletzte, gerettete Senioren mit Rettungsdecken versorgt.

01:41 Uhr

• Berliner Polizei meldet mindestens 15 verletzte Kollegen, 230 Festnahmen.

01:38 Uhr

• Böllerverbot in Köln: Feuerwerkskörper explodiert unter einem entsprechenden Schild.

01:38 Uhr

• Hamburg: Trotz Böllerverbotszonen wenig Einhaltung, Polizei greift nicht ein.

00:42 Uhr

• Berlin: Minütliche Angriffe auf Einsatzkräfte. Mit dem Beginn des neuen Jahres fallen in Berlin scheinbar alle Böller-Hemmungen. Polizisten werden praktisch im Minutentakt beschossen, besonders in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg.

00:24 Uhr

• Frankfurt: Lage spitzt sich zu. An der Konstablerwache in Frankfurt am Main rückt eine Hundertschaft gegen Randalierer vor. Böller schlagen immer wieder zwischen den Polizisten ein. Der Platz soll in Kürze geräumt werden, und von allen Seiten werden Polizeikräfte herangeführt, wie der BILD-Reporter vor Ort berichtet.

23:18 Uhr

• Feuer-Randalierer gestoppt in Neukölln: Die Polizei in Berlin-Neukölln hat eine kritische Situation entschärft. Mehrere Personen wurden dabei erwischt, wie sie Glasflaschen mit Benzin füllten und Stofffetzen als Lunten vorbereiteten. Die Beamten nahmen neun Personen fest und beschlagnahmten elf Molotow-Cocktails.

23:10 Uhr

• Festnahmen in Frankfurt: Die Polizei in Frankfurt am Main geht konsequent gegen Krawallmacher vor und vermeldet erste Festnahmen, wie ein BILD-Reporter vor Ort berichtet. Polizisten haben einen Unruhestifter überwältigt.

23:05 Uhr

• Brand auf Balkon in Berlin-Neukölln: Ein Brand bricht auf einem Balkon im obersten Stockwerk eines Wohnhauses aus. Ein Augenzeuge berichtet, dass Jugendliche beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet wurden, und plötzlich stand der Balkon in Flammen. Die Feuerwehr ist mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort.

22:39 Uhr

• Innensenatorin Iris Spranger betont in einer Feuerwache im Berliner Wedding den massiven Einsatz von Polizeikräften in Berlin. Sie warnt, dass die Polizei hart eingreifen wird, falls es nicht friedlich bleibt.

22:31 Uhr

• Festnahme am Alexanderplatz: Ein junger Mann zündet einen verbotenen Polen-Böller. Die Polizei greift ein und nimmt ihn fest.

22:29 Uhr

• Schloss Ludwigslust beschädigt: Böller-Chaoten verursachen Schäden am Schloss in Mecklenburg-Vorpommern. Zwei betrunkene Männer werden festgenommen.

22:28 Uhr

• Anzeigen am Alexanderplatz: Über 1000 vorwiegend Jugendliche versammeln sich, vereinzelt gibt es Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

22:26 Uhr

• Frankfurt im Einsatz: Die Polizei in Frankfurt ist mit mehreren Hundertschaften präsent, um den Platz am Rathaus und die Einkaufsstraße Zeil zu sichern. Es kommt zu Böllerwürfen und Raketen-Abschüssen.

22:19 Uhr

• Sicherheitsbewusstsein in Frankfurt: Die Polizei zeigt Präsenz in der Stadt, um auf mögliche Zwischenfälle zu reagieren.

22:08 Uhr

• Festnahme am Alexanderplatz: Ein Mann in roter Weste feuert eine Silvester-Rakete ab und wird schnell von der Polizei abgeführt.

21:57 Uhr

• Brandenburger Tor: Zehntausende Menschen feiern trotz vereinzelter Schauer und hoher Sicherheitsvorkehrungen am Brandenburger Tor in Berlin.

21:44 Uhr

• E-Scooter in der Schloßstraße in Berlin-Steglitz wurden abgefackelt. Die Feuerwehr rief um 20 Uhr den Ausnahmezustand in der Hauptstadt aus. Der E-Scooter wurde vollständig zerstört.

21:40 Uhr

• Trotz einer Böllerverbotszone auf der Sonnenallee wird dort weiterhin Pyrotechnik gezündet, berichtet die Polizei.

21:38 Uhr

• Eine Gruppe mit Party-Hüten schießt Feuerwerk auf Autos, wie die Berliner Polizei meldet.

21:32 Uhr

• In Dubai steht der 828 Meter hohe Burj Khalifa im Mittelpunkt der Silvesterfeiern, begleitet von einer spektakulären Lightshow.

21:30 Uhr

• Böller-Chaoten haben eine Kugelbombe auf einen Polizeiwagen geworfen, der daraufhin schwer beschädigt wurde und aus dem Einsatz genommen werden musste.

21:28 Uhr

• In Duisburg bewerfen Silvester-Chaoten im Stadtteil Hochfeld eine Straßenbahn mit Böllern, berichtet die Polizei.

21:15 Uhr

• Festnahme in Berlin: Eine Gruppe hat mit einer Schreckschuss-Pistole auf einen Bus geschossen. Die Polizei reagierte schnell, nahm sechs Chaoten fest und stellte die Waffe sicher.

21:10 Uhr

• Auf der Domplatte in Köln füllt sich der Platz, während die Menschen sich auf das neue Jahr vorbereiten.

21:04 Uhr

• Auf der Champs-Élysées in Paris drängen sich die Massen, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Eine beeindruckende Lichtshow und ein Feuerwerk am Arc de Triomphe stehen als Höhepunkte bevor.

21:02 Uhr

• Rund um den Neptunbrunnen auf dem Berliner Alexanderplatz lieferten sich etwa 500 Personen eine Pyro-Schlacht. Auch Polizisten wurden aus einer größeren Gruppe heraus beschossen.

Keine Silvester-Party: 500 Personen mit Feuerwerk-Schlacht am Alexanderplatz

In den Silvesterfeierlichkeiten im Zentrum von Berlin kam es zu Ausschreitungen, als rund 500 Personen am Neptunbrunnen nahe dem Alexanderplatz sich gegenseitig mit Pyrotechnik beschossen.

Die Polizei reagierte und drängte die Gruppe auseinander, um sie zu kontrollieren. In den Gängen einer nahegelegenen Einkaufsmeile wurde eine 200-köpfige Gruppe von Randalierern mit Pyrotechnik auf die Beamten ausgerichtet. Glücklicherweise blieben die Beamten unverletzt.

Ein Schausteller vom Weihnachtsmarkt bestätigte die gegenseitigen Böllerattacken, gefolgt von einem schnellen Eintreffen der Polizei, was zu einer raschen Auflösung der Beteiligten führte. Die Polizei nahm mehrere Personen fest, die genaue Anzahl ist jedoch noch nicht bekannt. Die Lage beruhigte sich später, und insgesamt wurden in Berlin bislang rund 20 Personen festgenommen.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot von etwa 3500 Polizisten im Einsatz, unterstützt durch 1000 weitere in Streifenwagen und Polizeiwachen sowie 500 Bundespolizisten an Bahnhöfen für zusätzliche Sicherheit. Alle hoffen darauf, dass sich Krawalle wie im Vorjahr nicht wiederholen.

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Terror-Warnung für Kölner Dom: Drei weitere Verdächtige festgenommen

Am Silvesterabend wurden im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag auf den Kölner Dom drei weitere Verdächtige festgenommen. Bereits an Heiligabend waren fünf Personen aus dem islamistischen Milieu in Gewahrsam genommen worden, darunter Mukhammadrajab B. (30), ein Tadschike, der den Kölner Dom ausgespäht haben soll.

Nach Informationen des BKA und BND bildete sich um diesen Verdächtigen ein Netzwerk in anderen Bundesländern und im europäischen Ausland, wie der Kölner Polizeipräsident Johannes Hermanns in einer Pressekonferenz mitteilte. Die Maßnahmen zur Ingewahrsamnahme der drei weiteren Verdächtigen erfolgten in Duisburg, Nörvenich und mehreren Objekten in Herne.

Die Gruppe soll einen Autoanschlag geplant haben, was eine Suche nach Sprengstoff in der Dom-Tiefgarage zur Folge hatte. Glücklicherweise gaben Sprengstoff-Spürhunde Entwarnung.

Die Kölner Polizei hat die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Dom verstärkt, mit schwer bewaffneten Beamten, die das Gotteshaus schützen. NRW-Innenminister Herbert Reul betonte die Aktivität terroristischer Netzwerke und lobte die Einsatzkräfte für ihre schnelle Reaktion. Er versicherte, dass die Menschen Silvester in Ruhe und Sicherheit feiern können.

Bsp. Grafik: Skispringen heute kostenlos Live im TV / Termine und Deutsche Teilnehmer / ARD TV-Stream Übertragung (c) cc/phil

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