Piratenpartei Berlin: Zurück im Rampenlicht

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Piratenpartei-Deutschland

Piratenpartei, Berlin. Die einst als Spaßpartei belächelte Piratenpartei hat erstmals in ihrer Geschichte die Chance auf den Einzug in ein deutsches Landesparlament – und zwar zur Wahl in Berlin 2011.

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Jedoch können viele Bürger mit der Partei und ihren Programmen nach wie vor nichts verbinden.

Piratenpartei: Nach Achtungserfolg in Versenkung verschwunden

Was zeichnet diese Partei und ihren bevorstehenden Erfolg in Berlin aus? Die Partei selbst mahnt im Umgang mit den derzeitigen Umfragen zur Ruhe.

Christoph Lauer, Direktkandidat der Piraten im Bezirk Berlin Prenzlauer Berg, mahnt die Parteikollegen, nicht abzuheben.

Bei der letzten Bundestagswahl erreichte die Partei einen Achtungserfolg, versank danach jedoch wieder im Meer der Splitterparteien.

Zwei Prozent der Bürger stimmten bei der letzten Bundestagswahl für die Freibeuter der Politik.

Piratenpartei Berlin: Keine Einthemenpartei mehr

Nach der Bundestagswahl hatte sich die damalige Einthemenpartei breiter aufgestellt und erntet nun scheinbar damit ihren ersten Erfolg.

Ihr Wahlprogramm beinhaltet längst nicht mehr nur die Forderung nach digitaler Freiheit, sondern auch Themen wie Bildung, Umwelt und soziale Gerechtigkeit.

Auf kommunaler Ebene konnte die Partei mit diesen Themen bereits erste kleine Erfolge einfahren. In über 100 Kommunen sind die Piraten mittlerweile in den Stadt-und Gemeindeparlamenten vertreten.

Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen erreichten die Piraten 42 Mandate. Auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern konnten die Piraten insbesondere bei den Erstwählern punkten.

Dort schnitt die Partei ebenso gut ab, wie die Linke oder die Grünen. Am kommenden Sonntag dürfte die Piratenpartei in Berlin erstmals in einem politischen Landeshafen festmachen, wenn die bisherige Wahlprognose für Berlin 2011 zutreffen sollte.


Grafik Piratenpartei (c) Piratenpartei Deutschland

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