Marina Weisband: Piratenpartei-Chefin zieht sich aus Bundesvorstand zurück

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Marina Weisband, Piratenpartei: Die politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, will nicht erneut für eine zweite Amtszeit kandidieren.

Als Grund nannte Marina Weisband einerseits gesundheitliche Probleme, zum anderen ihr Psychologiestudium, dass sie nun zuerst einmal erfolgreich beenden will.

Weisband`s Rückzug: Respekt der etablierten Parteien

Für Ihren Rückzug erntete Marina Weisband selbst bei den etablierten Parteien Respekt.

Sowohl die Grünen, in Form des Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz, als auch der CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer Peter Altmaier (CDU) zollten Weisband für den Entschluss Respekt.

Weisband selbst nennt auf ihrem Blog „Marinaslied“ den Tag der Entscheidung: „den Tag, an dem nichts wirklich passiert ist“.

Marina Weisband galt als eine der bekanntesten Politiker der Piratenpartei. Insbesondere ihre Auftritte bei der Bundespressekonferenz machten die 24-jährige Psychologiestudentin schnell bekannt.

Der Vorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, bezeichnete Marina Weisband als sehr fähige Politikerin. Nerz selbst hoffe, dass sich diese ihre Entscheidung noch überlegen möge.

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Marina Weisband: Alte Studienordnung erlaubt keine andere Entscheidung

Ob eine derartige Überlegung für Marina Weisband allerdings klug wäre, darf bezweifelt werden.

Denn wie Weisband auf ihrem Blog vermerkt, studiere sie noch nach der alten Studienordnung und da wäre eine Prüfung spätestens 2013 möglich.

Insofern wolle Marina Weisband lieber langfristig an ihre berufliche Zukunft denken und sich in ihrer Diplomarbeit mit den Wertvor- stellungen ukrainischer Kinder beschäftigen.

Weisband selbst stammt gebürtig aus Kiew. Die Entscheidung von Marina Weisband bedeute aber nicht das „Aus ihres politisches Engagements“, sondern sie nehme lediglich „nur etwas Anlauf“, so die 24-jährige.

Grafik zum Artikel: Marina Weisband (c) Piratenpartei Deutschland

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