Manroland Insolvenz: Druckmaschinenhersteller vor dem Aus

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Manroland-Insolvenz-News

Die Manroland-Insolvenz: Der Druckmaschinenhersteller Manroland ist insolvent, das Lübecker Unternehmen Possehl übernimmt Teile des Druckmaschinenherstellers.

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Dennoch fallen im Rahmen der Insolvenz Tausende von Arbeitsplätzen der Manroland AG weg.

Manroland Insolvenz: Standort Offenbach aus Konzern herausgetrennt

Von den 4700 Arbeitsplätzen sollen dem Vernehmen nach rund 2200 Arbeitsplätze wegfallen. Dies teilte jetzt der Insolvenzverwalter Werner Schneider mit.

Nun wird der Lübecker Mischkonzern Possehl Teile von Manrold übernehmen. Am Standort Augsburg sollen rund 1500 der 2200 Stellen bestehen bleiben.

Das Werk in Offenbach hingegen wird aus dem Konzern herausgetrennt und soll von Investoren saniert werden.

Hier sind rund 1050 der bisher 1800 Arbeitsplätze der Manroland AG bedroht.

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Manroland Gläubigerbeirat: Absage an US-Investor

Mit dem Votum des Gläubigerbeirates für Posssehl wurde der Finanzinvestor Platinum Equity in die Schranken verwiesen.

Dieser hatte zuvor ein Angebot für alle drei Standorte von Manroland abgegeben. In diesem Fall hatten jedoch die Gewerkschaften einen weit höheren Stellenabbau befürchtet.

Das Unternehmen Manroland macht seit einigen Jahren Verluste und hatte Ende November 2011 Insolvenz angemeldet.

Insbesondere die zunehmende Online-Präsenz von Textinhalten macht den konventionellen Druckherstellern zunehmend zu schaffen.

Dies spürt auch der weltweit bedeutendste Druckmaschinenhersteller „Heidelberger Druck“. Daneben belastet ein beispielloser Preiskampf die Branche zunehmend stärker.

Ob dieser Zustand in Zukunft eine Änderung erfährt, bleibt vorerst weiter abzuwarten.


Grafik zum Artikel: Manroland Insolvenz / News (c) Manroland AG

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