Luka Rocco Magnotta, Porno-Killer: „Warum?“

Stephan Frey
Stephan Frey
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Luka Rocco Magnotta verhaftet: Nachdem der als Porno-Killer bekannt gewordene Luka Rocco Magnotta in Berlin-Neukölln in einem Internetcafé verhaftet wurde, stellt sich alle Welt nur die eine Frage: “Warum?“

Warum tötete ein junger Mann von 29 Jahren, warum zerstückelte der Täter die Leiche und verschickte Teile davon in Paketen an politische Parteien?

Pakete mit Leichenteilen eingegangen

Vor etwa einer Woche ging in der Parteizentrale der Konservativen Partei im kanadischen Ottawa ein Paket mit einem menschlichen Fuß ein. In einem kanadischen Postamt geht eine menschliche Hand ein.

Ein Angestellter in einem Berliner Internetcafé erkannte Magnotta und rief die Polizei. Bereits in der vergangenen Woche hatte Interpol einen internationalen Haftbefehl gegen Magnotta ausgestellt.

Magnotta steht unter Verdacht, im kanadischen Montréal seinen Liebhaber getötet zu haben und Teile an politische Parteien verschickt zu haben.

Kanada: Um Auslieferung Luka Rocco Magnottas gebeten

Die kanadische Polizei wird nun um ein Auslieferungsersuchen bitten, heißt es. Ende Mai flog Luka Rocco Magnotta nach Paris.

Von dort fuhr er mit dem Bus nach Berlin.

Hier gelang schließlich die Festnahme des „Porno-Killers“.

Wie ein französischer Polizeiermittler mitteilte, habe ein Zeuge Magnotta am Freitag in einen Bus nach Berlin steigen sehen.

Luka Magnotta: Freund mit Eispickel getötet und gefilmt?

Luka Magnotta soll seinen Freund mit einem Eispickel getötet haben und dann zerstückelt haben. Seine Tat wurde gefilmt und ins Internet gestellt.

Die Leiche des Studenten wurde ohne Kopf in Montréal gefunden. Luka Magnotta ist bisexuell und arbeitete zeitweise als Pornodarsteller sowie als Stricher.

Luka Rocco Magnotta: Psychisch krank?

Der Täter trug zudem Perücken und Make-Up. Ob Luka Magnotta unter einer psychischen Störung leidet oder einfach nur ein grausamer Schlächter ist, soll zudem in einem psychischen Gutachten herausgefunden werden.

In seiner kanadischen Heimat erlangte Luka Rocco Magnotta jedenfalls als „Canadian Psycho“ eine zweifelhafte Berühmtheit.

Ob die kanadischen Ermittler ein psychologisches Gutachten durchführen werden oder deutsche Ermittler, ist bisher noch nicht bekannt.

Bis zu einer möglichen Auslieferung Magnottas nach Kanada hat die Generalbundesanwaltschaft den Fall übernommen. Doch bis dahin können noch Wochen vergehen, heißt es von offizieller Seite.

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Bsp. Grafik: Luka Rocco Magnotta / Porno-Killer (c) lrm

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