Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: SPD kann wählen

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Landtagswahl-Mecklenburg-Vorpommern

Knapp eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen einen letzten Stimmungstest erfragt.

Landtag-Schloss-Schwerin
Im Zeitraum vom 23. bis 25. August wurden insgesamt 1000 Wähler befragt.

Wenn bereits heute gewählt werden würde, käme die SPD demnach auf 36 Prozent, gegenüber dem Wahlergebnis von vor vier Jahren könnte sie mit knapp sechs Prozent Stimmenzuwachs rechnen.

Mecklenburg-Vorpommern: Grüne sind Gewinner der Wahl

Die CDU verliert leicht und kommt nur noch auf 26 Prozent, gegenüber 28,8 Prozent vor vier Jahren.

Die Linkspartei würde demnach etwa ihr Stimmenergebnis von vor vier Jahren in Höhe von 16,8 Prozent in etwa halten.

Großer Gewinner der Wahl dürften die Grünen sein. Vor vier Jahren kamen sie lediglich auf 3,4 Prozent und waren nicht im Landtag vertreten. Die aktuelle Umfrage sieht sie bei 8 Prozent.

Landtagswahl: FDP und NPD müssen zittern

Die FDP muss mit erfragten 4,5 Prozent um den Wiedereinzug ebenso zittern, wie die rechtsextreme NPD, die ebenfalls bei 4,5 Prozent in der Umfrage liegt.

Die SPD kann ihren Partner frei wählen. Sowohl die Fortsetzung der Großen Koalition, als auch ein rot-rotes, aber auch ein rot-grünes Regierungsbündnis ist möglich, sofern die FDP und die NPD scheitern sollten.

Könnten die Wähler den Ministerpräsidenten direkt wählen, hätte Amtsinhaber Erwin Sellering mit 62 Prozent gegenüber 17 Prozent für den CDU-Kandidaten die Nase weit vorn.


Grafik Landtag Mecklenburg-Vorpommern (c) sum

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