E.Coli Bakterien: Zahl der EHEC-Opfer steigt

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E.Coli-Bakterien

Nach dem erneuten Anstieg der Zahl der Todesopfer am gefährlichen Darmkeim EHEC steht nun auch Gesundheitsminister Daniel Bahr in der Kritik, der sich weiter ausbreitenden Epedemie nicht gewachsen zu sein.

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Des Weiteren steht das Verbraucherschutzministerium rund um Ilse Aigner ebenfalls im Zentrum der Anschuldigungen, wird diesem doch seitens der Opposition von SPD und Grünen fehlerhaftes Krisenmanagement vorgeworfen.

E.Coli Bakterien: Kampf verläuft schleppend

Zudem wird der Kampf gegen den Erreger durch einen Dschungel von Behörden und Ämtern erschwert, wobei sich der Keim im momentan vorherrschenden Kompetenzgerangel prächtig zu vermehren droht.

Bereits am 1. Mai erkrankte der erste Patient an den kolportierten E.Coli Bakterien, doch erst 18 Tage später wurde das Robert Koch Institut von dem Vorfall unterrichtet.

EHEC-Infektion: Krisengipfel soll Abhilfe bringen

Die gescholtenen Politiker setzten sich jedoch mittlerweile zur Wehr, wobei der bereits installierte Krisenstab nun noch intensiver als bisher die Arbeit rund um die aufklärung der EHEC-Infektionen koordinieren solle. Mit dieser Botschaft wolle man den Bürgern verdeutlichen, alles Erdenkliche gegen den EHEC-Erreger zu unternehmen.

Ilse Aigner stellte dem einhergehend abermals klar, dass es „keinerlei Kompetenzstreitigkeiten“ innerhalb der Regierung gebe und die Kritik als „billiges Oppositionsgeplänkel“ zurückwies. Am morgigen Mittwoch wurde ein Krisengipfel von Bahr und Aigner einberufen.


E.Coli Bakterien (c) sl

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