DNS-Changer Virus: DNS-ok für Server-Check dringend empfohlen

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DNS-ok checkt Server auf Virus: Am heutigen Montag könnte für hunderttausende Computernutzer der PC bei Aufruf des Internets ob des DNS-Changer Virus einen blanken Bildschirm präsentiert haben.

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Grund ist jedoch nicht etwa der weltweite Tag der Ruhe und Besinnung, sondern ein Computerschädling mit Namen DNS-Changer.

Urheber des Trojaners bereits verhaftet

Wer von dem Trojaner befallen ist, kommt nämlich seit heute nicht mehr ins Internet. Obwohl die Entwickler des DNS-Changer-Trojaners bereits vor Monaten in Estland verhaftet wurden, wirkt ihr „Werk“ nach.

Der Trojaner sorgt dafür, dass die DNS-Einstellungen auf dem PC manipuliert werden. Das FBI hat derweil die meisten der betroffenen Server ersetzt.

Weil jedoch übermäßig viele PC-Systeme betroffen wurden, und die Gefahr eines generellen PC-Blackouts und insbesondere auch Auswirkungen für die Wirtschaft befürchtet wurden, hat das FBI die Server noch nicht gänzlich ausgetauscht. Dies soll nun nachgeholt werden.

Noch rund 300000 Rechner vom DNSChanger befallen

Insgesamt sollen noch rund 300000 Rechner mit Windows und neuerdings auch mit Mac OS X von dem Trojaner befallen sein. Für die betroffenen PC-Systeme bedeutet eine Serverabschaltung jedoch die Trennung vom weltumspannenden Netz, sprich dem Internet.

Um dieses Problem zu umgehen, sollten Betroffene auf der Seite „dns-ok.de“ im Vorfeld überprüfen, ob ihr PC von dem Trojaner befallen ist.

Gab das System eine Entwarnung, poppte ein „Ihr System ist nicht vom DNSChanger-Trojaner befallen“ auf. Wenn etwas anderes auf dem Bildschirm erschien, hieß es jedoch zu handeln, denn dann war das System befallen.

Anleitung zur Deinstallation des DNSChanger

Auf der Internetseite „dnschanger.eu“ erhalten Betroffene zudem eine Anleitung, ihren PC wieder von dem Trojaner zu befreien.

Die vom Blackout Betroffenen müssen nun allerdings über andere PC-Systeme, die nicht befallen sind, ins Netz gehen.

Betroffene kommen nicht mehr ins Internet, weil der DNS-Changer verhindert, dass DNS-Server erreicht werden.

Umstieg auf Linux kann Schutz des Computers deutlich erhöhen

Da jedoch nur Windows- und Mac-Rechner betroffen sind, gibt es noch eine weitere Alternative das System vor PC-Schädlingen wie dem Server-befallenden DNS-Changer Virus zu sichern, nämlich der Umstieg auf Linux.

Obwohl Mac OS X Linux-ähnlich ist, gilt Linux selbst als noch sichere Alternative. Deshalb empfiehlt sich ein Umstieg auf das freie Betriebssystem.

Dies gilt insbesondere deshalb, weil auch immer mehr Windows-Programme mittlerweile problemlos über Linux laufen.

Weitere News: Ratgeber: DNS-ok.de und der DNS-Changer-Virus: So schützen Sie sich schnell und dauerhaft!


Bsp. Grafik: DNS-ok.de, DNS-Changer-Virus (c) ocd

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