Deutsche Bank: Mit Arroganz der Krise entgegen

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Josef-Ackermann-Deutsche-Bank

Josef Ackermann ist für seine klaren Worte bekannt, auch wenn diese manchmal von Arroganz geprägt sind.

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So gab Ackermann nun unumwunden zu, dass im dritten Quartal die Weltwirtschaftslage ernster war als zu Zeiten des Zusammenbruchs von Lehman Brothers im Jahre 2008.

Finanzvorstand Krause: Geld vom Staat nicht nötig

Ungewohnt offen für einen Banker schreibt Ackermann an seine Aktionäre, dass die Lage der Euro-Zone sich deutlich verschlechtert habe.

Gleichzeitig stellte der Deutsche Bank-Chef seine Bank als Fels in der Brandung dar, den nichts umhauen könne. Der Quartalsgewinn betrug nach Steuern im dritten Quartal rund 777 Millionen Euro.

Neben Ackermann sah auch der Deutsche Bank Finanzvorstand, Stefan Krause, seine Bank auf die herannahende Krise vorbereitet.

Mit ähnlich arroganter Stimme verkündete Krause stolz, dass sein Unternehmen keine Staatshilfe benötige.

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Auch nach neuen Vorgaben: Genug Eigenkapitalquote

Nach seinen Berechnungen weise sein Institut zudem auch nach den neuen Kriterien zukünftig eine Eigenkapitalquote von 9,1 Prozent auf.

Neun Prozent sind demnach vorgegeben. Griechische Staatsanleihen schlagen noch mit rund 46 Prozent des ursprünglichen Nennwertes zu Buche.

Nach Ansicht von Krause könnte auch ein Schuldenerlass Griechenlands von seiner Bank ohne Probleme verkraftet werden.

Da die Deutsche Bank das größte und damit wichtigste Bankunternehmen Deutschlands ist, dürfte die Arroganz somit zumindest angemessen sein.

Denn was auch immer passieren möge, am Ende besteht die Deutsche Bank weiter, wie der Fels in der Brandung, sollte Ackermann am Ende also recht behalten?


Grafik Deutsche Bank, Josef Ackermann (c) WEF

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