„Der Schrei“: Munch-Versteigerung erzielt 120 Millionen Dollar

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Der Schrei Munch-Versteigerung News

„Der Schrei“: Munch-Versteigerung bringt Rekordpreis – In der Mode gilt vieles als „der letzte Schrei“, gemeint ist damit jedoch lediglich eher der neuste Trend.

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Diese wird vielfach als beliebt und daher als „Must Have“ bezeichnet.

Unbekannter Telefonbieter ersteigerte das Bild

Dies scheint sich auch ein unbekannter Kunstliebhaber bei dem berühmten Bild von Edvard Munch gedacht zu haben.

Für den stolzen Preis von 120 Millionen Dollar, umgerechnet 91 Millionen Euro, wurde das berühmte Bild „Der Schrei“ bei Sotheby per Telefon versteigert.

Ursprünglich war das Bild auf 80 Millionen Dollar geschätzt worden. Das Auktionshaus erhält von dem Betrag die stolze Provision von 13 Millionen Dollar.

Der Schrei: Teuerstes Bild in der Geschichte

Damit wurde „der Schrei“ von Edvard Munch zum bisher teuersten Bild in der Geschichte des Kunsthandels.

Ob das Bild wirklich soviel wert ist oder ob wie immer in solchen Dingen, allein der Besitz eines derartigen Kunstwerkes als Eintrittskarte in die hohen Kreise von Kunst und Kultur sowie von Diplomatie und Adel gilt, spielt hierbei wohl eher keine Rolle.

Wer der glückliche neue Besitzer des Bildes ist, bleibt unbekannt. Vermutet wird jedoch hinter dem anonymen Telefonbieter ein arabischer Scheich.

Dort stellen 120 Millionen Dollar vielfach ein Taschengeld dar und Geld spielt keine Rolle.

Aus diesem Grunde wird der Besitzer wohl für seien Verhältnisse gerade einmal den Gegenwert einer Schachtel Zigaretten hingeblättert haben.

Kann ein Bild 120 Millionen Dollar wert sein?

Ob ein Bild wie „Der Schrei“ von Edvard Munch jedoch wirklich einen derart hohen Preis überhaupt wert sein kann, ist eine andere Frage.

Ebenso wäre die Frage erlaubt, ob ein Autofahrer, der einfach nur sinnlos schnell im Kreis umherfährt, im Jahr mehrere Millionen wert ist oder ob ein Mann, der einem Ball hinterher rennt und diesen wegschießen will, ein paar Millionen im Jahr kosten darf?

Wie immer in solchen Fällen zählt, Angebot und Nachfrage bestimmen die Regeln des Marktes.

Insofern kann sich auch die FDP wieder einem steigenden Marktwert sicher sein. Nach den letzten Umfragen steigt auch deren Marktwert wieder.

Es gibt halt für sämtliche Erscheinungen auf dieser Welt scheinbar einen Markt.

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Bsp. Grafik: „Der Schrei“ / Munch-Versteigerung (c) ib

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