DAK und BKK für Gesundheit: Krankenkassen-Fusion beschlossen

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DAK-BKK-Gesundheit

Fusion beschlossen. Die in Hamburg ansässige Krankenkasse DAK und die größte deutsche Betriebskrankenkasse, die BKK-Gesundheit schließen sich ab Januar 2012 zum drittgrößten gesetzlichen Krankenversicherungsunternehmen zusammen.

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Ab Januar werden somit rund 6,8 Millionen Versicherte unter dem Dach der neu gebildeten Kasse betreut und verwaltet.

DAK und BKK: Verwaltungsräte stimmten Fusion bereits zu

Der Fusion steht nichts mehr im Wege, da die Verwaltungsräte beider Versicherungsunternehmen der Fusion bereits ihren Segen erteilt haben.

Die Fusion war notwendig geworden, weil beide Krankenkassen unter einem beachtlichen Mitgliederschwund leiden.

Dieser kommt insbesondere durch die Erhebung des Zusatzbeitrages in Höhe von acht Euro pro Monat zustande.

Allein die DAK hat seit letztem Jahr etwa 500000 Versicherte an die Konkurrenz verloren. Bei der BKK-Gesundheit ging nahezu jeder dritte Versicherte zu einer anderen Kasse.

DAK und BKK für Gesundheit: Erhoffte Einsparungen ab 2015

Beide Versicherungsunternehmen hoffen, durch die Fusion ab dem Jahr 2015 deutliche Sparimpulse zu erhalten.

Sowohl für die Beschäftigten als auch für die betroffenen Versicherten bringt die Fusion keinerlei Veränderungen.

Ein DAK-Sprecher teilte auf Anfrage der Presse bereits mit, dass es einen Stellenabbau bedingt durch die Fusion nicht geben werde. Allerdings werde die DAK wie geplant rund 1500 Stellen streichen.

Ob ab 2015 ein Stellenabbau zu erwarten ist, scheint derzeit ungewiss, aber wohl wahrscheinlich, da auch Verwaltungsstrukturen zusammengelegt werden.


Grafik DAK und BKK, Gesundheit (c) tp

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