Costa Concordia Unfall: Schwere Vorwürfe an Schiffs-Kapitän

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Costa-Concordia-Unfall-Schiff

Der Costa „Concordia“ Unfall: Der Kapitän des Unfall-Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ soll sich bereits in Frankreich verfahren haben.

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Dies berichteten überlebende Passagiere der „Costa Concordia“ gegenüber der Presse.

„Costa Concordia“ Kapitän: Toulon statt Marseille

Demnach habe der Luxus-Liner in Toulon statt in Marseille festgemacht, so eine Passagierin. Als Begründung damals wurde das schlechte Wetter angegeben.

Derweil sagte der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Kreuzfahrtschiffes, Heiko Jensen, dass der Kapitän, Francesco Schettino die Fahrtroute eigenmächtig geändert und somit den Unfall der „Costa Concordia“ hervorgerufen haben könne.

Angeblich wollte Schettino seinem Oberkellner einen Gefallen tun. Der Oberkellner stammt nämlich von der Insel Giglio.

Deshalb sei Schettino so nah an die Insel gefahren, um diese seinem Oberkellner von ganz nah zu zeigen.

Zudem soll der Kapitän die „Costa Concordia“ nach deren Unfall noch vor Ende der Evakuierungsmaßnahmen verlassen haben.

So geriet die „Costa Concordia" in Schieflage

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Nach „Costa Concordia“ Unfall: Meuterei an Bord?

Das 290 Meter lange Schiff schlug in etwa 150 Metern Entfernung von der Küste gegen einen Felsen und schlug Leck, daraufhin kippte das Schiff in Schräglage.

Der Kapitän soll zudem während der Evakuierungsmaßnahmen telefoniert haben. Teile der Besatzung der „Costa Concordia“ hätten daraufhin praktisch eine Meuterei losgetreten, so Medienberichte.

Auf eigene Verantwortung haben deshalb Besatzungsmitglieder die Rettungsboote losgemacht und das Schiff evakuiert.

Derweil werden noch mindestens zwölf deutsche Passagiere der „Costa Concordia“ vermisst.

Der Kapitän des Schiffes wurde wegen Fluchtgefahr zwischenzeitlich festgenommen und soll heute zu den Anschuldigungen, den „Costa Concordia“ Unfall verursacht zu haben, vernommen werden.

Kapitän der "Costa Concordia" im Visier der Ermittler


Grafik zum Artikel: Costa Concordia Unfall, Kreuzfahrt-Schiff (c) ifq

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10 Kommentare
  • Der Kapitän und das Unfall der „Costa Concordia“ zeigen doch nur mal wieder den Geist unserer Führung in allen Bereichen der Gesellschaft. Fundiertes Halbwissen und Verantwortungsloses Handeln zum Wohl der eigenen Interessen werden uns durch Arroganz und Eitelkeit als Qualifikation verkauft. Sobald sich die Dummheit outet und Probleme auftreten wird „ das sinkende Schiff“ verlassen und die, für die man verantwortlich ist, sollen sehen wie sie klarkommen.

  • Dieses ganze Kreuzfahrtgebaren muss endlich mal ein ende haben. In Zeiten von stetigen Umweltkatastrophen ist diese Reiseform einfach nicht mehr angebracht! Das Luxusklientel soll sich gefälligst eine andere Spielwiese zum Langweilen aussuchen, als die verpestenden „Tanker“ der Meere.

    • Also so sehe ich das nicht, erstens geht’s hier um eine scheinbar Fehlentscheidung eines kaptiäns, trauig das hier auch Menschen ihr leben lassen mussten. Aber deswegen gleich die gesamten Kreuzfahrten einstellen ist wahnsinn, denn hier geht es ja auch um einige tausende Arbeitsplätze!! Also wenn ein Flugzeug abstürzt oder ein Busunglück passiert wird ja auch nicht gleich das fliegen oder busfahren eingestellt

    • Blödsinn!! Das war eben ein Unfall wie er täglich passieren kann. Dort wo eben Menschen Hand anlegen können halt Fehler passieren. Deswegen muss nicht gleich alle schlecht gemacht werden und außerdem geht’s da auch um sick tausende Arbeitsplätze! Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen.

  • Hach ja, Sensation an Sensation. Jetzt sollen ja auch noch Telefonmitschnitte des Kapitäns veröffentlicht worden sein. Nur: Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hafenkommandatur in Bruch des Telefongeheimnisses die Protokolle jetzt schon publik macht.

  • Achtung! Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 52-jährigen Kapitän Francesco Schettino, der am Samstag wegen Fluchtgefahr verhaftet worden war. Nach einer dreistündigen Anhörung am Dienstagabend durfte er das Gefängnis verlassen.
    Ohne Worte….

  • die costa concordia ist eine fehl- konstuktion! bei 60 m höhe und nur 8 m tiefgang liegt der schwerpunkt weit über der wasserlinie und hat so zum kentern geführt. das war seit langem bekannt aber die reederei wollte viele decks für die passagiere haben.

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