Castor Transport nach Gorleben wird vorbereitet

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Erneut werden Castoren in der französischen Wiederaufbereitungsanlage „La Hague“ für den Transport nach Gorleben vorbereitet.

Castor Transport 2011
Die Betreibergesellschaft GNS hat aktuell zehn von elf für den Transport bestimmte Castoren präpariert.

Castoren: Fahrt von Valognes nach Gorleben

Dafür wurden diese in ein weiteres Depot nach Valognes gebracht, wo Sie dann transportfähig gemacht werden.

Am 24. November sollen alle elf Castoren letztlich gegen 14 Uhr von Valognes nach Gorleben fahren.

Wie bei den letzten Transporten auch dürften die genauen Routen und die genauen Fahrtzeiten jedoch geheim gehalten werden, da auch bei dem nun geplanten Transport wieder mit Protesten von Anti-AKW-Aktivisten gerechnet wird.

Der Transport erfolgt daher wie bei früheren Transporten auch unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und unter starkem Polizeischutz.

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Castor Transport: Proteste fast schon obligatorisch

Erneut wird auch mit Störaktionen im Sinne von Betonsperren, an die Schienen geketteten Atomkraftgegnern oder mit Anschlägen auf die Fahrtroute gerechnet.

Insbesondere das Atomunglück von Fukushima dürfte der Anti-AKW-Bewegung neuen Auftrieb geben.

Seit Jahren gilt der Transport der Castorbehälter als Zankapfel zwischen Atomkraftgegnern und Bereibergesellschaften.

Ob diesmal auch auf französischer Seite eine Atomkraftgegner gegen den Transport demonstrieren werden, ist nicht sicher.

Dennoch hat auch in Frankreich angesichts der Atomkatastrophe von Fukushima ein Umdenkprozess begonnen.

Castor-Attrappe rollte durch Kassel


Bsp. Grafik Castor Transport (c) Robin Wood

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