Cannabis Legalisierung: Ein bekiffter Vorstoß der Linken?

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Cannabis-Legalisierung-Club

Cannabis-Legalisierung im Gespräch: Die Linke fordert Kiffer-Cubs, in denen das Rauchen von Cannabis legalisiert werden soll.

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Speziell autorisierte Clubs sollen die Erlaubnis zum Anbau der Cannabis-Pflanzen erhalten.

Cannabis: Physische und psychische Abhängigkeit

So soll nach dem Vorstoß der Linken der Besitz von 30 Gramm Cannabis (Wirkstoff THC) erlaubt sein.

Der Vorsitzende der Suchtkommission der jugendpsychiatrischen Fachgesellschaften, Rainer Thomasius, kann indes über den Vorschlag nur den Kopf schütteln.

Cannabis führe wissenschaftlich erwiesen zu physischer und psychischer Abhängigkeit, so Thomasius.

Während die etablierten Parteien wie CDU/CSU und SPD die Cannabis-Legalisierung ablehnen, halten die Grünen sich mit Äußerungen diesbezüglich zurück.

Dies verwundert auch nicht, hatten die Grünen in der Vergangenheit doch selbst oft eine Legalisierung von Cannabis gefordert.

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Linke: „Gras über die Sache wachsen lassen“

Ob der Vorstoß der Linken allerdings aus politischer Überzeugung oder aus Opportunismus in die Welt gesetzt wurde, bleibt dahingestellt.

Die Linke befindet sich politisch derzeit im freien Fall. Bei den Wahlen in Schleswig-Holstein wäre die Partei derzeit nicht wieder im Landtag vertreten und erreicht nur noch drei Prozent.

Gleiches ist im Bundestrend zu beobachten. Auch hier muss die Linke immer mehr Federn lassen. Hier käme die Partei nur noch auf 7 Prozent der Stimmen.

Immerhin drängt der Vorstoß der Linken zur Legalisierung von Cannabis das Thema „Personalquerelen“ innerhalb der Partei in den Hintergrund der öffentlichen Diskussion.

Ob allerdings die Linken mittels Cannabis „Gras über die Sache wachsen lassen wollen“, bleibt reine Spekulation.


Grafik zum Artikel: Cannabis-Legalisierung / Cannabis Club (c) cp

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4 Kommentare
  • Also in dem Artikel sind ja mal wieder viele Unwahrheiten. Cannabis führt nicht zu psychischer und Physischer Abhängigkeit. Es „kann“ zur psyschichen Abhängigkeit führen, genau wie z.B. Spielsucht, Magersucht etc. Eine Physische Abhängigkeit gibt es nicht. Harmlos ist Cannabis auch nicht, jedoch kann jeder 14 jährige beim Strassendealer Gras kaufen, weil es verboten ist. Wäre es legal, könnte es besser reguliert werden. Das heißt nicht das alle Jugendlichen keinen Zugang mehr hätten, jedoch könnte das eingesparte Geld (keine Kosten für Ermittlungsverfahren mehr etc.) für die Aufklärung und für Suchberatungen genutzt werden.

    Auch wenn Gras immer potenter wird, ist dies sogar gut, denn man braucht keinen ganzen Joint mehr rauchen, sondern es reicht vllt. nur ein halber im die Selbe wirkung zu erziehen, denn stärker heisst nicht gefährlicher, sondern das man weniger Konsumieren muss. Nur weil Vodka stärker als Bier ist, trinkt man vom Vodka ja auch nicht dieselbe Menge. Desweiteren kann man man Cannabis nicht sterben! Es gibt keine Menge bei der man stirbt! Jedoch haben viele Leute schwere Gehirnschäden erlitten, da sie vom Schwarzmarkt, mit Blei gestrecktes Cannabis konsumiert haben. Wäre Cannabis legal, bräuchte man keine Angst zu haben verunreinigtes Cannabis zu konsumieren. Cannabis ist nicht gesünder als Alkohol, aber man kann es durch Strafe nicht regulieren (Erfahrung der letzten 20 Jahre), darum muss man es legalisieren. In den Niederlanden konsumieren pro Kopf auch nicht mehr Leute cannabis, nur weil es dort toleriert wird. Es rauchen sogar weniger leute pro Kopf, da der Reiz des Verbotenen weg ist.
    Man sollte wirklich mal einen Artikel schreiben, der gut recherchiert und objektiv ist.

  • Die Linke fordert Kiffer-Cubs, in denen das Rauchen von Cannabis legalisiert werden soll. -Fail#1: Das Rauchen von Cannabis ist legal. Das war schon immer so. Das Bundesverfassungsgericht hat da mal was entschieden von wegen Selbstbestimmung, diese Hippies.
    -Fail#2: Durch die Cannabis Social Clubs soll der Anbau und die Abgabe von Wirksamen Hanfprodukten reglementiert werden. Zudem stellt solch ein System sicher, das die Vier Millionen Cannabiskonsumenten hier in Deutschland (5% der Bevölkerung) ein Produkt konsumieren können das so sicher wie möglich ist, wenn sie wirklich meinen das Produkt nehmen zu müssen. Der bestehende Schwarzmarkt macht dies unmöglich, denn die Wirkstoffgehalte schwanken stark, und steigen aufgrund der Illegalität. Ob höhere Gehalte die Gefahr erhöhen ist jedoch noch nicht erforscht. Der gesunde Menschenverstand sagt aber, das ich z.b. nicht einen Liter Vodka trinke, wenn ich sonst nur einen Liter Bier trinke. Der Wirkstoffgehalt des Produktes mag höher liegen, aber der Drogensüchtige reduziert dann automatisch die Dosis. Ein Weiteres Problem sind Streckmittel. Hanf wirkt gegen Bronchitis, Astma, Schmerzen, Depressionen, ADS, Psychosen, Konzentrationsstörungen und wirkt Krebshemmend, während es keine Nebenwirkungen gibt (Hanf wird nachweislich seid 5000 Jahren als Medizin genutzt, das Menschliche Gehirn besitzt Rezeptoren die allein für die Verarbeitung von Cannabinoiden zuständig sind), Können die heutzutage durch die vietnamesische und niederländische Mafia vergifteten Hanfpräperate, welche mit Mitteln wie Flüssigkunststoff, Zuckerwasser, Salzwasser, Glas, Sand, Chemikalien, Haarspray, Blei, Talkum, Kräuter, synthetische Cannabinoide wie JWH-018 (weitgehend unerforschte Stoffe, die durch den Druck der Illegalisierung entstanden sind, unter unhygienischen Zuständen in Fernost gepanscht werden und laut Bericht der Techniker Krankenkasse für mehrere Hundert Komafälle im vergangenen Jahr verantwortlich sind) u.v.v.m versetzt werden, in keinster Weise verglichen werden. Diese Zusätze lösen vielfältige Atemwegserkrankungen aus, die vom Lungenriss bis zum Emphysem reichen, vom hohen Carzinogengehalt einmal abgesehen.
    Fail#3(UBERFAIL) Cannabis macht nicht physisch Abhängig. Physisch abhängig bedeutet die Konsumenten werden Sterben wenn sie die Droge absetzen. Man spricht dann von harten Drogen. Kurzer Einschub zur psychischen Abhängigkeit: Psychisch abhängig kann man auch von Kaffee, Sex, Geschwindigkeit oder Gummibärchen werden. Niemand kann abstreiten, das diese Dinge ein Gefahrenpotential bieten. Ob eine diffuse Sicherheit durch Verbote erreicht wird? Vielleicht. Schadet das der Freiheit? Ja.
    Fail#4: Cannabis (Wirkstoff THC)
    Jein, denn auch die als Gegengewicht zum THC wirkende Wirkung der im Cannabis enthaltenden Wirkstoffe CBD und CBN sind wichtig, und müssten in einem ernsthaft recherchierten Beitrag erwähnt werden, gerade im hinblick auf das immer wieder gern genutzte Argument der durch Cannabis ausgelösten Psychosen, denn diese treten vermehrt auf in Cannabis das vom schwarzmarkt ausschlieslich auf einen hohen THC-Gehalt gezüchtet wird, während das antipsychotisch wirkende CBD in immer geringer werdenden Dosen in modernen Züchtungen zu finden ist. In Hanfblüten finden sich über 900 Wirksame Stoffe, wenn man Terpene mitrechnet.
    FAIL#5: Sie vergaßen zu erwähen, das ausschließlich die eigenen wissentschaftlichen Untersuchungen des Herrn Thomasius seine eigenen Aussagen stützen. Eher ein Antiwissenschaftliche Vorgehensweise. Auch war er der einzige in der Runde (die geistig nicht anwesende staatsanwältin biniok, welche korrekterweise feststellte, das ein Antrag zu einer Gesetzesänderung gegen geltendes Recht verstößt, ignoriere ich hier einmal bewusst) der diesen Standpunkt vertritt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Aber vielleicht lag das ja auch an den teilnehmenden Organisationen, wie der Deutschen Stelle für Suchtfragen (warscheinlich auch Hippies, mit langen, ungewaschenen Haaren).
    FAIL#6:“die Grünen {halten} sich mit Äußerungen diesbezüglich zurück. Dies verwundert auch nicht, hatten die Grünen in der Vergangenheit doch selbst oft eine Legalisierung von Cannabis gefordert.“ ??Weil die Partei in der Vergangenheit für das Thema eintrat, verwundert es nicht wenn sie dies nun nicht mehr tut?? Gerade das finde ich verwunderlich. Wenn eine Partei von jetzt auf gleich ihrem Basisprogramm diametral gegenüber steht (Aber vielleicht bin nur ich das).

    Das die Linke aus Opportunismus das Thema Cannabis legalisieren behandelt, zeigt vielleicht das vier Millionen Menschen viele Menschen sind. Und das es Offensichtlich ist das diese Menschen durch die Illegalisierung unverhältnismäßig benachteiligt werden.

    Und bevor diese Argumente noch kommen:
    1. Würde ihre Redaktion morgen sofort in den CSS rennen und sich komplett zukiffen, nur weil es erlaubt wäre? Oder würden sie weiter Selbstbestimmt leben?
    2. Kinder und Jugendliche wären besser geschützt, wenn es Drogen nicht auf jedem Spielplatz zu kaufen gäbe, sondern nurnoch in fachgeschäften. wie bei Alkohol. und Tabak. Denn der Laden muss den Ausweis prüfen, der Dealer nicht. Dabei sollte man aber nie vergessen, das es nicht um den Jugendschutz geht, sondern darum, das es bei erwachsenen Menschen einen unproblematischen Cannabiskonsum gibt, welcher weder der Gesellschaft, noch dem Individuum schadet.

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