Bubble-Tea gefährlich? Warnung der Verbraucherzentrale Bayern

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Bubble Tea: Gefährlich abseits der Kalorien? Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor dem Modegetränk Bubble-Tea und dessen Kennzeichnung der Zutaten.

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Das Getränk „Bubble-Tea“ enthält im Rezept demnach zu viele Farb- und Aromastoffe.

Verbraucherzentrale Bayern: Verpackungen nicht immer vollständig gekenzeichnet

Zudem seien vermehrt Säuerungsmittel sowie Konservierungsstoffe in dem Bubble-Tea enthalten, so die Verbraucherzentrale Bayern.

So habe eine Stichprobe des Kultgetränkes zudem ergeben, dass die Verpackungen des Getränkes nicht immer korrekt gekennzeichnet seien.

Wie die Verbraucherzentrale weiter mitteilt, sei dies auch in den anderen Bundesländern zu beobachten. Normalerweise besteht der Bubble-Tea aus natürlichen Zutaten.

Bubble-Tea: Natürliche Zutaten um künstliche Farb- und Aromastoffe ergänzt

In letzter Zeit werden den natürlichen Zutaten jedoch vermehrt Farb- und Aromastoffe hinzugefügt, welche einer Kennzeichnungspflicht unterliegen, so die Verbraucherschützer.

Insbesondere Allergie-gefährdete Menschen könnten durch nicht gekennzeichnete Bubble-Tea-Verpackungen unnötig in Gefahr gebracht werden.

Kinderärzte: Erbsengroße Kügelchen können verschluckt werden

Eine derartige Kennzeichnungspflicht ist jedoch erst gesetzlich ab dem Jahr 2014 verbindlich vorgeschrieben. Bei dem Bubble-Tea handelt es sich um ein Teegetränk mit etwa erbsengroßen Kügelchen.

Diese werden zusammen mit dem eigentlichen Getränk aufgenommen und verzehrt. Die Kügelchen sind zum Teil mit einem Fruchtsirup gefüllt und platzen beim Lutschen oder kauen im Mund.

Das Kultgetränk ist jedoch nicht völlig unumstritten. So hatte bereits Anfang des Jahres der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte vor dem Getränk gewarnt. So könnten Kleinkinder die Kügelchen in die Luftröhre bekommen, wenn sie sich verschlucken.

Krankenkassen: Bubble-Tea enthält viele Kalorien

Krankenkassen warnen indes vor dem hohen Zuckergehalt. So warnt die Techniker-Krankenkasse davor, dass eine Portion Bubble-Tea mit 0,2 Litern bereits 300 bis 500 Kalorien enthalte und damit bereits ein Drittel des Tagesbedarfs eines Kindes ausmache.

Buble-Tea ist also dazu geeignet, Fettleibigkeit bei Kindern zu fördern.

Insbesondere die Farbstoffe und der hohe Zuckergehalt dürften zukünftig weitere Forschungen nach sich ziehen.

Kinder: Bubble-Tea bleibt beliebtes Kultgetränk

Demnach wird es auch darauf ankommen, ob und in welchem Umfang Zahnärzte ihre Erfahrungen mit Patienten, welche einen „gefährlichen“ Bubble-Tea-Genuss aufweisen, mitteilen werden.

Trotz der Warnung und der umstrittenen Diskussion um das Kultgetränk dürfte die Beliebtheit des Bubble-Tea bei den Kindern nicht abnehmen.

Insofern erfüllt der Bubble-Tea heute die Funktion, die damals ein schlichtes Brausepulver erfüllt hatte. Es prickelt und ist In.

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Bsp. Grafik: Bubble-Tea gefährlich / Warnung (c) ff

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