Anonymous Hacker: Robin Hood?

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Anonymous Hacker Kreditkarten

Anonymous Hacker schlagen erneut zu: An Weihnachten haben Internet-Aktivisten von Anonymous sensible Daten der geopolitischen Sicherheitsanalysefirma Stratfor entwendet.

Anonymous Hacker Kreditkarten

Mit den Kreditkartennummern der Kunden wurden darüber hinaus auch Spenden für wohltätige Zwecke getätigt.

Anonymous Hacker: Loser Zusammenschluss

Über die anonyme Plattform Pastebin veröffentlichte Anonymous nicht nur die Kreditkartendaten nebst Pincode, sondern auch wie immer sämtliche mit den Aktionen zusammenhängenden Informationen.

Anonymous ist ein loses Konglomerat von Internet-Aktivisten, ohne jegliche organisatorische Struktur im Einzelnen.

Das genau macht es so schwierig dieses Kollektiv seitens der Sicherheitsbehörden auszuschalten beziehungsweise durch Gegenmaßnahmen von Hackerangriffen abzuhalten.

Im aktuellen Fall wird die Firma Stratfor als eine Art „Schatten-CIA“ bezeichnet.

Zu den Kunden der Firma zählt unter anderem das US-Verteidigungsministerium aber auch Rüstungskonzerne gehören dazu.

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Kreditkarten: Daten schludrig gesichert

Das besonders Brisante an der Aktion ist, dass die Internetaktivisten von Anonymous die Firma in sicherheitspolitischer Art und Weise vorführten.

Die Kreditkartendaten waren regelrecht „schludrig“ gesichert und auch andere sensible Daten waren leicht zugänglich.

Dass die Anonymous-Gruppe die Gelder für caritative Zwecke nutzte, erweckt den Anschein einer Robin Hood-Manier.

Ungeachtet der vielleicht lobenswerten Ziele dürfte dies Sicherheitsfanatikern in den Regierungen eher in die Hände spielen.

Vielleicht gibt es ja bald eine Art Log-In-Schlüssel für das Internet? Damit kommt nur der ins Netz, der sich ähnlich wie beim Personalausweis identifizieren kann.

Dies wäre dann ähnlich wie in der Zeit nach 1789: „Die Revolution frisst ihre Kinder“.


Grafik Anonymous Hacker (c) li

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