Aktueller ARD Deutschlandtrend: SPD im Aufwind

Stephan Frey
Stephan Frey
3 min Lesezeit

Aktueller ARD Deutschlandtrend: SPD im Aufwind – Rund eine Woche vor der alles entscheidenden Bundestagswahl bieten sich die Regierungskoalition und die Opposition ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Aktueller ARD Deutschlandtrend

In dem letzten ARD Deutschlandtrend vor der Wahl gibt es für die Oppositionsparteien aus SPD, Grüne und Linke eine knappe Mehrheit von 46 Prozent.

FDP muss um Wiedereinzug in den Bundestag bangen

Die Regierungskoalition aus CDU und FDP erreicht demnach lediglich 45 Prozent. Die Union verliert demnach gegenüber der Vorumfrage einen Prozentpunkt und würde derzeit 40 Prozent erreichen.

Die FDP kann nicht sicher im Bundestag verortet werden. Umfragen sehen Sie um 5 Prozent. Die SPD hingegen kann zulegen und würde aktuell auf 28 Prozent kommen. Die Linken würden bei 8 Prozent landen und die Grünen kämen auf 10 Prozentpunkte.

 Piraten und AfD nur bei jeweils 2,5 Prozent

Die Piratenpartei und die “Alternative für Deutschland“ (AfD) kämen mit jeweils 2,5 Prozent nicht in den Bundestag.

Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers beziehungsweise der Bundeskanzlerin würden aktuell 49 Prozent für die Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) stimmen. 32 Prozent würden den Herausforderer von der SPD, Peer Steinbrück, bevorzugen.

Bundesbürger favorisieren große Koalition

Bei der Frage nach der beliebtesten Regierungskoalition wünschen sich 47 Prozent der Bundesbürger eine große Koalition aus CDU/CSU und SPD.

41 Prozent bevorzugen hingegen eine Koalition aus SPD und Grünen und lediglich 38 Prozent wünschen sich eine Fortsetzung der Koalition aus Union und FDP. Weil die statistische Fehlertoleranz zwischen einem bis drei Prozentpunkten liegt, ist für keine Seite die Wahl entschieden.

Wahlumfragen oder Kaffeesatzleserei?

Auffällig ist jedoch, dass die Opposition, allen voran die SPD, in sämtlichen Umfragen der letzten Wochen kontinuierlich an Zustimmung gewinnen konnte. Die Union und vor allem die FDP hingegen scheinen in der Wählergunst immer unbeliebter zu werden.

Zudem erscheinen einige Umfragen eher wie Kaffeesatzleserei, denn als seriöse Wahlumfragen. Je nach Meinungsforschungsinstitut wird die ein oder andere Koalitionsvariante als Sieger dargestellt.

Der Souverän im Staat ist immer noch der Wähler beziehungsweise die Wählerin. Kein Meinungsforschungsinstitut, keine Zeitung und keine Partei kann und darf dem Souverän, nämlich dem Wähler, vorschreiben, was dieser zu wählen hat.

Gerade weil die Wahl noch nicht entschieden ist, sollten sich potentielle Nichtwähler überlegen doch zur Wahl zu gehen. Denn wer nicht wählt, bekommt am Ende womöglich genau das, was er sich nicht gewünscht hat.

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Bsp. Grafik zum Artikel: Aktueller ARD Deutschlandtrend / Merkel vs. Steinbrück (c) cc/SPD Pankow

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