Aktuelle Wahlumfrage: FDP wieder im Bundestag

Stephan Frey
Stephan Frey
3 min Lesezeit

Aktuelle Wahlumfrage in Deutschland: AfD bei 10,5 Prozent, FDP wieder im Bundestag – Einer aktuellen Wahlumfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA vom 30.11.2015 zufolge erreicht die CDU/CSU nur noch 34,5 Prozent.

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Die SPD verliert ebenfalls und kommt auf 23,5 Prozent.

Wahlumfragen der CDU/CSU unterscheiden sich deutlich

Auch die Grünen müssen Stimmen abgeben und erreichen in der Umfrage aktuell 9,5 Prozent. Die FDP wäre mit 5,5 Prozent sicher im Bundestag vertreten. Die Linke kommt aktuell auf 9,5 Prozent und die AfD auf 10,5 Prozent.

Die sonstigen Parteien erreichen in der INSA-Umfrage 7,0 Prozent. Sieht man allerdings im Gegensatz hierzu die Umfrageergebnisse der Forschungsgruppe Wahlen vom 27.11.2015, erreicht die CDU/CSU in dieser Umfrage 39 Prozent, die SPD 25 Prozent und die Grünen neun Prozent.

Emnid-Umfrage: FDP wäre nicht im Bundestag vertreten

Die FDP wäre mit vier Prozent nicht im Bundestag vertreten. Die Linke erreicht in der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen acht Prozent und die AfD kommt in dieser Umfrage auf neun Prozent. Die sonstigen Parteien erreichen sechs Prozent. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid vom 28.11.2015 erreicht die CDU/CSU 38 Prozent, die SPD 25 Prozent und die Grünen kommen auf zehn Prozent.

Die FDP wäre mit vier Prozent auch in der Emnid-Umfrage nicht im Bundestag vertreten, die Linke könnte mit zehn Prozent gegenüber dem letzten Bundestagsergebnis deutlich zulegen. Die AfD wäre mit acht Prozent im Bundestag vertreten. In dieser Umfrage erreichen die sonstigen Parteien nur fünf Prozent.

Umfragen erinnern an Kaffeesatzleserei

Sämtliche Umfragen unterscheiden sich hinsichtlich der Wahlergebnisse für die CDU/CSU zum Teil deutlich. Lediglich die Ergebnisse für die SPD und die Grünen können als nahezu durchweg stabil bei allen Meinungsforschungsinstituten angesehen werden.

Die prognostizierten Umfrageergebnisse der AfD unterscheiden sich hingegen zum Teil ebenfalls deutlich. Letztlich erwecken die aktuellen Umfragen eher den Eindruck von Kaffeesatzleserei, denn von einer seriösen Wahlumfrage. Möglicherweise wurden auch unterschiedliche statistische Mittel benutzt, so dass sich die Wahlergebnisse der einzelnen Meinungsforschungsinstituts deutlich unterscheiden.

Erfahrungsgemäß ändern sich die Wahlumfrageergebnisse nach der Weihnachtszeit erneut deutlich. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die nächsten Wahlumfragen und damit auch die Beliebtheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel entwickeln werden.

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Bsp. Grafik: Bundestagswahl / Wahlumfragen / Prognose (c) cc/Michael Panse

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