Salafisten: Koran für die Ungläubigen – Kostenlose Verteilung wird fortgesetzt

 

Salafisten-Koran sorgt aktuell weiter für Zündstoff: Die islamische Strömung der Salafisten in Deutschland wird die kostenlose Verteilung des Koran an „Ungläubige“ in mehreren Großstädten fortsetzen.

Salafisten-Koran-Verteilung-News

Rund 25 Millionen Exemplare der heiligen islamischen Schrift sollen insgesamt unter das Volk gebracht werden.

Salafisten Koran-Verteilung: Geldgeber im Ausland?

Experten vermuten die Geldgeber der Salafisten Koran-Verteilung derweil im arabischen Ausland, genauer in Saudi-Arabien.

Die Salafisten, gehören zu einer muslimischen Strömung, die sehr rückwärtsgewandt ist und sowohl die demokratische Grundordnung als auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau kategorisch ablehnt.

Ibrahim Abou-Nagie: “Christen und Juden sind zur Hölle verdammt”

Zudem werden „Ungläubige“ als zur Hölle verdammte Menschen bezeichnet. So sagt der Initiator der Koran-Verteilaktion, Ibrahim Abou-Nagie, dass „Christen und Juden in die Hölle kommen, wenn sie den Islam nicht annehmen“.

Andere Muslime, die andere Religionen tolerieren, bezeichnet Abou-Nagie als Verräter.

Kennzeichen der Salafisten ist die Vereinfachung von komplizierten Sachverhalten. Auf der Internetseite des Koran-Aktivisten wird zudem bereits durch die Wahl der Domain der Alleinstellungsanspruch offensichtlich.

So wird unter der Domain“ diewahrereligion.de“ der Koran in deutscher Übersetzung online abrufbar.

Ebenso lassen sich dort Exemplare des Korans in deutscher Übersetzung erwerben. Auf der Seite stellt Ibn Yakub, ein salafistischer Prediger, die Sichtweise der Salafisten dar.

So sagt er unter anderem “Was sind die Gründe dafür, dass Ungläubige die Wahrheit nicht anerkennen“? Damit offenbart er zugleich die Sichtweise der Salafisten, nämlich, dass diese den Islam als einzig wahre Religion akzeptieren.

Salafisten sind nicht der Islam

Alle anderen Religionen sind demnach zur Hölle verdammt. Ungeachtet des Bildes, des Islam, den die Salafisten abgeben, ist jedoch zu erwähnen, dass die Salafisten eine Strömung von vielen im Islam sind.

Rechte Populisten werden die Koran-Aktion wohl mit dem Islam insgesamt gleichsetzen.

Deshalb haben bereits im Vorfeld muslimische Verbände in Deutschland klar gemacht, dass die Koran-Aktion nicht für den Islam insgesamt steht, sondern lediglich für eine besonders radikale Strömung des Islam.

Webseite von Abou-Nagie: Cindy und Petra konvertieren live im Videostream

Auf der Webseite von Ibrahim Abou-Nagie werden neben vielen Koranversen auch Beispiele für konvertierte Deutsche angeführt. Da konvertiert eine Nancy ebenso zum Islam wie eine Sabrina oder eine Cindy.

Wer sich die Videos ansieht, erkennt in den Äußerungen der Cindy, der Nancy oder auch der Petra eher den Wunsch nach Halt und Stabilität im Leben, denn nach einer fundamentalen Ideologie.

Zudem bleibt fraglich, ob Cindy, Nancy oder Petra nun auch nach dem Koran leben oder einfach nur konvertiert sind, weil ihnen in einem Augenblick danach war?

Wenn die Salafisten den einzig wahren Gott so ehren würden, dann würden sie ihre Anhänger auch nach der Gnade Gottes auswählen, sprich nach dem wahren Glaubensbekenntnis. Stattdessen gilt hier wohl eher Quantität statt Qualität.

Salafisten: Massenweise Verstöße gegen Regeln des Koran?

Ob Cindy, die vor der Konvertierung womöglich schon mehrere Männer hatte und noch unverheiratet ist und die nach der salafistischen Lehre durch die Annahme des Islam nun auch den Gesetzen der Sharia untergeordnet ist, nun sogleich wieder als für das Höllenfeuer verdammte gilt, müssen die Salafisten selbst beantworten.

Allerdings produzieren diese durch ihre Konvertierungsaktionen fehlerhafte Rückschlüsse im Glauben, die letztlich laut ihrer eigenen Lehre selbst auf sie zurückfällt.

Laut Sure 24:33 gilt wörtlich „Diejenigen, die keine Möglichkeit zum Heiraten finden, sollen keusch bleiben, bis Gott sie durch seine Huld reich macht“.

Insofern verursachen die Salafisten durch ihre Konvertierungsaktionen laufend Verstöße gegen den Koran und seine Regeln.

Koran: Heilige Schrift in der Hand der “Ungläubigen”

Gleiches gilt für die aktuelle Koran-Verteilung der Salafisten in Deutschland.

Was ist, wenn der Koran bei den „Ungläubigen“ als Buchstütze dient oder lediglich auf den Boden gelegt wird? Was, wenn ein Kind in ihm hinein malt?

Dies gilt als Sünde. Insofern wird eine heilige Schrift in die Hände von vermeintlich Ungläubigen gegeben, das Wort Gottes also quasi dem “ungläubigen Feind” ausgeliefert. Dieser ist ja noch nicht konvertiert.

Mehrere heilige Schriften: Wünschte Gott religiöse Vielfalt?

Grundsätzlich gilt in Deutschland die Religionsfreiheit. Es ist zu erwähnen, dass die Salafisten zwar radikal in ihrer Gesinnung sind, vielfach eine antiquierte Auslegung des Koran verfolgen und auch demokratische Systeme ablehnen, weil sie ihren hierarchischen Auslegungssystemen des Koran verbunden sind.

Der Verfassungsschutz beobachtet indes die Aktionen der Salafisten mit Argusaugen.

Wer allerdings die Lehre der Salafisten so versteht, wie sie gepredigt werden, sollte zumindest vor körperlicher Gewalt sicher sein.

Denn Ibn Yakub schürt zwar den Hass auf Andersgläubige, er erwähnt aber auch, dass Gott die Andersgläubigen gerecht behandeln soll.

Letztlich stellt sich vielmehr die Frage, warum eine so radikal fundamentalistische islamische Strömung so viele Anhänger findet?

Ist es die Suche nach Halt und Struktur im Leben? Ist es die Frage, woher wir kommen und einst gehen werden?

Neben dem Verfassungsschutz sollten Politik und auch Kirchenvertreter die Frage aufnehmen, wie westliche Werte im Einklang mit den Werten des Morgenlandes zu bekommen sind, ohne dass Salafisten gleich mit den Muslimen insgesamt gleichgesetzt werden.

Gleichzeitig sollte den Salafisten gezeigt werden, dass auch die Ungläubigen die Worte des Koran umsetzen, nämlich vermeintliche Feinde der Demokratie gerecht zu behandeln.

Zudem, wer den Koran ganz liest und die anderen islamischen Strömungen ansieht, erkennt, dass der Islam eine friedliche Religion ist. Der Autor dieser Zeilen ist übrigens Katholik und nach salafistischer Lehre zum Höllenfeuer verdammt.

Allerdings gibt es auch einen christlichen Glauben und auch dieser beansprucht letztlich ein Bekenntnis zum unbedingten Glauben an Gott und insofern einen Alleinstellungsanspruch.

Ob nun Muslime gläubig und Christen ungläubig oder Christen gläubig und Muslime ungläubig sind, sollte daher nicht die Frage sein.

Die Frage lautet vielmehr, gibt es Gott und wenn ja, warum schickt dieser dann mehrere heilige Schriften, die alle behaupten die einzig wahren zu sein?

Dieser Frage sollten alle Religionen in friedlicher Eintracht einmal nachgehen. Vielleicht liegt es daran, dass Gott auch in religiöser Hinsicht Vielfalt wünschte?

Weitere News: Günter Grass Israel-Gedicht: Musste es gesagt werden?


Bsp. Grafik: Salafisten Koran / Kostenlose Verteilung (c) sa

 
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8 Kommentare

  1. Zen sagt:

    Und wieder einmal ein perfektes Beispiel dafür, wenn Menschen die Religion nicht verstanden haben. Keine, abslout keine der Religionen ruft aktiv zum Krieg auf. Auch nicht der Koran – und das verstehen beide Seiten (Islamisten und Islam-Gegner gleichermaßen) immer wieder falsch.

    • Freund der Muslime hihi sagt:

      Hallo, was hält Ihr von den kostenlosen KORAN Exemplaren, hab gehört, dass viele davon mit Milzbrand und Ebola Virus kontaminiert würden. Es gab bereits alles mögliche, also liebe AUFPASSEN……

  2. Paul P. sagt:

    Originäre Lehre hin oder her: Die Salafisten sind eine radikalislamische Strömung mit einem hohen Maß an Gewaltbereitschaft und deswegen müssen unsere Behörden alles daran setzen die finanziellen Ströme an diese Gruppierungen zu unterbinden! Selbstverständlich dürfen Moslems in Deutschland für ihren Glauben werben. Ich hoffe, dass Christen dies eines Tages auch in islamischen Ländern tun dürfen. Wenn aber radikalislamische Strömungen mit verdeckten Werbeaktionen versuchen Mitglieder (für den heiligen Krieg) zu werben, dann muss sich der Staat dagegen mit aller Entschlossenheit und Konsequenz wehren. Im schlimmsten Fall geht es nämlich um Menschenleben!

  3. Anonymous sagt:

    Unheimlich ist die Tatsache dass dieser “Salafistenkoran”, der auf den Straßen verteilt wird, revidiert, also umgeschrieben wurde, um ganz langsam, in abgemilderte Form, die die Hirne und Herzen der Bevölkerung zu gewinnen. In den Augen der Salafisten heiligt der “heile Zweck” sicher die Mittel, wie wir andere das sehen steht sicherlich auf einem anderen Blatt.

  4. HaPe sagt:

    Einfach ausgedrückt: Nehmt diese Demagogen endlich gefangen, ab auf ein Schiff nach Saudi-Arabien. Wir brauchen diese Leute und diese Bücher Nicht! Multi-Kulti-Terroristen gehört nicht nach Europa!

  5. Melting_Pot sagt:

    Mal ganz locker bleiben….Der Islam gehört doch zu Deutschland, also warum die Aufregung auf einmal… Manchmal frage ich mich wirklich, von was für Knalltüten wir vertreten werden…alleine schon mit dieser Aussage. Diese Entwicklung war doch vorhersehbar. Die ganzen Proteste gegen diese Entwicklung in der Vergangenheit wurden von allen Medien als Populismus und Islamphobie abgetan. Und nun machen alle urplötzlich auf entsetzt…

  6. Friedrich sagt:

    Wer die Kultur Deutschlands nicht mag, der muss ja nicht hier bleiben. Viele Einwanderer verwechseln unsere Toleranz mit Schwäche und nutzen das schamlos aus.
    Würde eine “Deutsche Scharia” diesem Treiben mit Steinigung drohen, würden diese Islamvertreter umgehend heulend bei Menschenrechtsorganisationen anklopfen.

    • ;) sagt:

      glaubst du wirklich das die muslime angst vom sterben haben weist du die muslime haben viel durchgemacht (palestina, syrien, ägypten, lybien …) die liste ist lang es ist doch natürlich das die muslime in ruhe leben möchten und auch nach ihrer religion aber leider herscht die scharia nicht praktisch! länder wie saudi arabien oder der iran sind im grunde genommen auch nix anderes als eine kapitalistische geselschaft die muslime wollen nur verstanden werden. und mach dir keine sorgen in deutschland wird die sharia nicht eingeführt die menschen wollen erstmal die sharia in ihrer eigenen geselschaft implementieren aber der westen kämpft stark dagegen an. weisst du wenn die sharia in den islamischen ländern wieder eigeführt wird dan werden viele muslime zurück gehen! deshalb streng dich an das die muslime ihre sharia in ihrer heimat implementieren

 
 

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